Die Hansestadt Werben an der Elbe

Blick auf Werben vom Elbdeich aus bei Hochwasser
Hansestadt Werben
Blütenpracht der Gärten in der Hansestadt Werben vor dem Elbtor
Elbtor

1005 wurde die Stadt Werben erstmals urkundlich erwähnt. Günstig am Handelsweg der Elbe gelegen, wurde sie im Jahr 1358 Mitglied des mittelalterlichen Hansebunds. Aus dieser Zeit stammen der bis heute erhaltene Grundriss der Stadt, die Salzkirche und eines von ehemals fünf Stadttoren, das Elbtor, in dessen Turm sich jetzt das kleine Heimatmuseum befindet.

Ansicht der Backsteinkirche von Süden aus
St. Johannis, Südansicht

Ebenfalls mittelalterlich ist die imposante spätromanische Basilika St. Johannis von 1160. Ihr Bau geht zurück auf die älteste Gründung des Johanniterorden auf deutschem Boden.

Während des Dreißigjährigen Krieges nahmen schwedische Truppen von der strategisch günstig gelegenen Stadt Besitz. 

Das heutige Gesicht Werbens mit seinen Fachwerkhäusern geht zurück auf das 18. Jahrhundert. Zweimal im Jahr scheint die ganze Stadt um zweihundert Jahre zurückzufallen: anlässlich des Biedermeierfestes im Sommer und des Biedermeier-Christmarkts am 3. Adventswochenende. Dann verkaufen biedermeierlich gewandete Kunsthandwerker, Händler und Marktfrauen ihre selbstbereiteten Waren im stilechten Ambiente. 

 

Biedermeier an der Elbe
Feature von Gerhard Pötzsch:

Spiegelungen im Wasser des Löschteichs
Löschteich

Ferienhaus St. Johannis


Fabianstraße 11
39615 Werben

Fachwerkhaus mit roter Tür, grauen Balken und weißem Gefache
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